Talente

Home

Aktuelles

April 2017

Neun Bäume werden für das neue Wohngebiet am Sonnenberg versetzt

Die Planungen für das südwestliche Areal Sonnenbergs laufen auf Hochtouren. In dem neuen Baugebiet wird die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH fünf mehrgeschossige Punkthäuser mit insgesamt 60 Wohnungen erstellen, davon 42 Mietwohnungen. Baubeginn ist im Sommer 2017. Nach der Winterpause konnte nun mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden.

Neun Bäume sind es, die den Aufwand rechtfertigen, dass von Dienstag, den 04.04. bis 06.04.2017 Am Sonnenberg 16 eine Firma mit einem Spezialgerät anrückt. Drei Tage lang ist sie damit beschäftigt, die ausgewählten Bäume ca. 500 Meter südwestlich an die Gemarkungsgrenze von Ludwigsburg und Kornwestheim zu versetzen. Anschließend kann der erste Teil der Erschließungsmaßnahmen fertiggestellt werden.

Der Wert der Eichen und Zierkirschen sowie der ökologische Nutzen siedelt die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH höher an, als die Kosten der Verpflanzung. „Wir wollen eine schöne Grünfläche für das neue Wohngebiet. Bestandsbäume sind deshalb sehr wichtig“, so die Geschäftsführer Andreas Veit und Konrad Seigfried.

Verbunden mit der Verpflanzung ist auch die Baumpflege. Drei Jahre lang kümmert sich die beauftragte Fachfirma darum, dass die wertvollen Bäume gewässert und gedüngt werden.

März 2017

Der neue Hallo Nachbarn ist da!

Hallo Nachbarn - Ausgabe 01/2017

03. März 2017

Wohnungsbau Ludwigsburg bekennt sich mit weiteren Projekten zum bezahlbaren Wohnraum

Die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) erfüllt seit 64 Jahren ihren Sozialauftrag und bietet günstige Mietwohnungen für breite Schichten der Bevölkerung.

Auch im Gründungsjahr der WBL im Jahre 1953 herrschte in Ludwigsburg eine große Wohnungsnot. Weil keine ausreichende Anzahl an bezahlbaren Mietwohnungen für die suchenden Menschen vorhanden war, haben sich die Stadt Ludwigsburg und Unternehmen aus Ludwigsburg dazu entschlossen, das kommunale Wohnungsunternehmen zu gründen um Linderung zu schaffen.

Heute bietet die WBL im gesamten Stadtgebiet rund 2.300 eigene Mietwohnungen an und ist somit der größte Vermieter. Über 600 Mietwohnungen werden als Sozialwohnungen für Haushalte mit Unterstützungsbedarf vorgehalten, die durchschnittliche Kaltmiete für diese Wohnungen beträgt gerade einmal € 5,82/m². Weitere 75 Mietwohnungen werden im Rahmen der Subjektförderung nach dem eigen entwickelten „Fair-Wohnen-Modell“ für Erwerbshaushalte mit mittleren und geringerem eigenen Einkommen angeboten. Diese Mieten liegen – je nach Haushaltseinkommen - um bis zu € 3,-/m² unter der ortsüblichen Vergleichsmiete und somit deutlich unter der am Markt erzielbaren Miete.

Aber auch die weiteren rd. 1.700 freifinanzierten Mietwohnungen werden erheblich unter der Marktmiete den Wohnungssuchenden angeboten. Die durchschnittliche Kaltmiete des Gesamtbestandes beträgt gerade einmal € 6,69/m². Zum Vergleich: der Mittelwert des Ludwigsburger Mietspiegels beträgt derzeit € 8,36/m². Somit sorgt die WBL als Mietpreisdämpfendes Regulativ am Wohnungsmarkt für bezahlbare Mieten.

Da die enorme Nachfrage nach Mietwohnungen das Angebot bei weitem übersteigt, hat die WBL eine Wohnbauoffensive gestartet. Noch in diesem Jahr beginnt der Neubau von insgesamt 170 zusätzlichen Wohnungen, davon 152 als Mietwohnungen. 83 dieser Wohnungen oder 55% werden für das Segment der preisgedämpften Mietwohnungen geschaffen, davon wiederum 34 nach dem Landeswohnraumförderprogramm.

Das soll aber erst der Beginn von weiteren Bauaktivitäten sein. Die WBL plant auf dem Gelände der sog. Jägerhofkaserne den Bau von weiteren 170 Wohnungen, davon 90 Mietwohnungen nach Landeswohnraumförderprogramm.

Planungen für weitere rd. 400 Neubau-Wohnungen, davon ca. 280 Mietwohnungen in Grünbühl-West laufen auf ebenfalls Hochtouren. Ungefähr die Hälfte der Mietwohnungen sollen nach heutigem Stand als preisgedämpfte Mietwohnungen sowohl nach dem Landeswohnraumförderprogramm als auch dem „Fair-Wohnen-Modell“ primär an die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner dieses Stadtgebietes angeboten werden.

„Angesichts einer Fluktuationsquote von gerade einmal 3% und aktuell über 1.200 vorgemerkte Wohnungssuchende benötigen wir dringend weitere Mietwohnungen, um der hohen Nachfrage ein passendes Angebot zu unterbreiten“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung Andreas Veit.

Februar 2017

Informativer Informationsabend für die Wohnungseigentümer der Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH

Ende Februar veranstaltete die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) zum zweiten Mal einen kostenfreien Informationsabend für Wohnungseigentümer. Eingeladen waren Eigentümer, deren Wohnungen die WBL gemäß Wohnungseigentumsgesetz (WEG) verwaltet. Jeder Kunde durfte auch einen weiteren interessierten Wohnungseigentümer mitbringen. Über 170 Besucher folgten der Einladung ins Reithaus.

Nach der offiziellen Begrüßung durch WBL-Geschäftsführer Andreas Veit und WEG Verwalter Matthias Priebe, referierte im Anschluss Rechtsanwalt Stephan Volpp über die Abgrenzung von Sonder- und Gemeinschaftseigentum und die damit verbundenen Zuständigkeiten und Aufgaben. Als Fachanwalt für Miet- und Eigentumsrecht sowie Justiziar des Verbandes der Immobilienverwalter Baden-Württemberg e.V. gab Stephan Volpp darüber hinaus einen aufschlussreichen Einblick in die aktuelle WEG-Rechtsprechung. Es entstand eine Rege und informative Diskussion mit den Teilnehmern.

Beim abschließenden Abendimbiss im Foyer des Reithauses standen der Anwalt und das WBL-Team den Gästen für Fragen zu Verfügung. Die mit vielen nützlichen Informationen gespickte Veranstaltung für Wohnungsbesitzer fand großen Anklang bei den Besuchern.

Januar 2017

Wohnungsbau Ludwigsburg startet Wohnbauoffensive

Die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) reagiert auf die starke Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und startet in 2017 eine Wohnbauoffensive.

Wie die beiden Geschäftsführer Andreas Veit und Konrad Seigfried mitteilen, erfolgt in diesem Jahr der Baubeginn für insgesamt 165 neue Wohnungen. Diese entstehen in der Abelstraße, Carephillystraße am Sonnenberg, Marbacher Straße, Heinrich-Schweitzer-Straße und im Neubaugebiet Muldenäcker. Hierzu investiert die WBL fast 35 Millionen Euro.

Von den insgesamt 165 neuen Wohnungen stehen 147 als Mietwohnungen zur Verfügung, davon gehören wiederum 83 zum Segment der preisgünstigen Mietwohnungen. Diese teilen sich auf in 34 Wohnungen, die nach dem Landeswohnraumförderprogramm sozial schwachen Haushalten zur Verfügung stehen und weiteren 49 Mietwohnungen die nach dem von der WBL entwickelten Fair-Wohnen-Modell vermietet werden.

Die WBL vermietet in ihrem Fair-Wohnen-Modell eigenfinanzierte Wohnungen preisgedämpft an Erwerbshaushalte mit geringem bis mittleren Einkommen. Lediglich 18 Wohnungen werden als Eigentumswohnungen errichtet und verkauft. „Wir benötigen die Verkaufserlöse zur Querfinanzierung der preisreduzierten Mietwohnungen“ so der Vorsitzende der Geschäftsführung Andreas Veit. „Aufgrund der exorbitant gestiegenen Bau- und Baunebenkosten sowie der gesetzlichen Auflagen ist preisgünstiger Wohnungsbau ohne Zuschuss nicht mehr möglich“ sagt Veit.

Acht neue Wohnungen entstehen durch Aufstockungen an Bestandsgebäuden. „So entsteht neuer Wohnraum ohne zusätzlichen Flächenverbrauch, der sich schnell und preisgünstig realisieren lässt“ meint Konrad Seigfried. „Ein Modell, das auch für andere Wohnungsbaugesellschaften interessant sein könnte. Weitere Aufstockungen im Bestand sind durch die begrenzten baurechtlichen Vorgaben derzeit leider nicht möglich“ ergänzt der WBL-Geschäftsführer.

Planungen für weitere rd. 600 Wohnungen, davon überwiegend Mietwohnungen in Grünbühl-West und der Jägerhofkaserne laufen auf Hochtouren. „Hier hoffen wir, bereits in 2018 mit der Realisierung beginnen zu können“, erklärt Andreas Veit.

Die beiden Geschäftsführer Andreas Veit und Konrad Seigfried setzen auch darauf, dass in den projektierten Neubau-Gebieten Fuchshof und Schauinsland zügig weiteres Bauland entsteht, um auch hier preisreduzierten Mietwohnraum realisieren zu können.

Die Wohnungsbau Ludwigsburg stellt bereits heute 2.300 Mietwohnungen, darunter über 700 für den sozialen Bedarf zur Verfügung. „Diese reichen aber bei weitem nicht aus, um der starken Nachfrage ein ausreichendes Angebot zur Verfügung zu stellen, so Seigfried. „Auch bei dringenden Wohnungsnotfällen kommt es aufgrund der stark rückläufigen Fluktuation mittlerweile zu langen Wartezeiten, bis eine geeignete Wohnung frei wird“.

„Wir spüren aufgrund dieser langen Wartezeiten auf eine angemessene und bezahlbare Mietwohnung, dass der soziale Friede ins Wanken gerät“, sagt Seigfried. Die Menschen haben den Eindruck, dass sich nur noch vermögende Haushalte den angebotenen Wohnraum leisten können. „Um so wichtiger ist es, dass wir durch unsere Bauvorhaben mit neuen und preisgedämpften Wohnraum auf die angespannte Marktsituation reagieren können“, freut sich Andreas Veit.