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22.04.2020

Energieeinkauf an der Börse: WBL und SWLB kooperieren zugunsten der Verbraucher - WBL nutzt 100 Prozent Ökostrom

Bereits im letzten Jahr starteten die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) und die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH (SWLB) eine besondere Zusammenarbeit: die benötigten Strom- und Gasmengen werden direkt an der Energiebörse eingekauft. Vom günstigen Erwerb profitieren die Mieter und Kunden der WBL. Im Stromsektor hat sich die WBL zudem für den ausschließlichen Einsatz von Ökostrom entschieden.

Ob privat oder geschäftlich: In der Regel schließt jeder Kunde mit sei-nem Energieversorger Verträge für 24 bis 36 Monate zu einem festgelegten Tarif ab. Damit ist es nicht möglich kurzfristige Vorteile auszuschöpfen, wenn die Energiepreise – wie zum Beispiel jetzt während der Corona-Pandemie – deutlich fallen. Zwar war speziell diese Entwicklung zu Beginn der Kooperation zwischen SWLB und WBL nicht absehbar, doch auch ohne Krise bietet die Beschaffung von Energieprodukten direkt an der Börse überzeugende Vorteile.

Börsenhandel mit Planungssicherheit
Der seit 2019 laufende Rahmenvertrag funktioniert so: Die SWLB organisiert den Einkauf für sich und den Partner WBL. „Unser unternehmensinterner Energiehandel beobachtet die Preise für Gas und Strom beständig und wir stimmen uns regelmäßig eng mit der WBL ab“, erklärt Christian Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWLB. „Im Rahmen der normalen Schwankungen fixieren wir unsere Preise in der Abwärtsbewegung, kurz bevor ein Anstieg zu erwarten ist.“

Konkret wird in jedem Monat des laufenden Jahres zu einem günstigen Zeitpunkt ein zuvor abgestimmtes Kontingent – eine sogenannte Tranche – eingekauft. Auf das Jahr gesehen ergeben diese Tranchen einen durchschnittlichen Mischpreis, der schließlich den fixen Jahrespreis des Folgejahres bildet. Der steht damit frühzeitig fest, ganz gleich, wie sich die Preise im Folgejahr entwickeln.

„Wir nutzen so eine risikominimierte Beschaffungsvariante“, betont Andreas Veit, Vorsitzender Geschäftsführer der WBL. „Diese Tranchenfixierungen erhöhen die Chance auf Mitnahme günstiger Preise und senken das Risiko kurzfristiger Preissteigerungen.“ „Aktuell gelingt es uns über den Einkauf an der Energiebörse, günstiger als der Marktdurchschnitt zu sein“, ergänzt Christian Schneider.

Günstige Energiepreise gesichert
Derzeit sorgt die Coronavirus-Pandemie dafür, dass die Kurse in den Energiemärkten deutlich fallen. Entsprechend haben sich die Gas- und Strompreise an der Energiebörse in Leipzig nach unten entwickelt. Ein idealer Zeitpunkt für die Partner, um vorausschauend zu handeln.

Konkret hat der SWLB-Geschäftskundenvertrieb in enger Zusammenarbeit mit der WBL vor allem die niedrigen Gaspreisnotierungen, aber auch die – im Vergleich zu den Vorjahren – günstigeren Strompreise genutzt. Abweichend vom üblichen Beschaffungsschema wurden jetzt in einem Zug mehr Tranchen zu vorteilhaften Konditionen und damit zwischen 30 und 40 % des Jahresverbrauchs fixiert.

„Wir nutzen die Chancen des Marktes und die im Moment besonders günstigen Energiepreise, die sich für uns und unsere Mieter und Kunden positiv auf die Kosten der Folgejahre auswirken werden“, erläutert Andreas Veit. „Wenn die Wirtschaft in einigen Wochen wieder Fahrt aufnimmt, werden die Preise steigen, aber wir haben durch den günstigen Einkauf vorgesorgt.“ „Von dieser erweiterten Beschaffungsstrategie und den daraus resultierenden optimierten Energiepreisen für die folgenden Jahre profitieren alle, denn wir geben die an der Börse erzielten Preisvorteile gänzlich weiter“, sagt Christian Schneider. „Und für unseren Energieeinkauf erheben wir keine zusätzlichen Gebühren, diese Leistung ist in unserem Grundpreis bereits enthalten.


Mehr Vorteile für Mieter und WEG-Kunden
Die Wohnungsbau Ludwigsburg gibt ihrerseits die eingesparten Energiekosten 1:1 an die Mieter und Eigentümer der von der WBL verwalteten Wohnungseigentümergemeinschaften weiter. „Wir erheben keinen Auf-schlag für den Mehraufwand, der in unserem Immobilienmanagement durch diese zusätzliche Leistung entsteht“, erklärt der WBL-Chef. „Beides wirkt sich in den jährlichen Betriebskostenabrechnungen bei den Heizungs- und Allgemeinstromkosten preisdämpfend aus.“

Gemeinsam haben sich SWLB und WBL noch weitere Vorteile für ihre Kunden überlegt. Alle WBL-Mieter und Eigentümer der WBL verwalteten WEGs können jetzt auch mit ihren privaten Energiekosten von dem attraktiven Rahmenvertrag der WBL profitieren. Dazu liegt den diesjährigen Betriebskostenabrechnungen ein Informationsflyer bei, der die individuellen Möglichkeiten für die Verbraucher aufzeigt. Alle Mieter und Eigentümer der WBL-Immobilien finden bei Interesse ab sofort Beratung in den Kundencentern der SWLB.



100 Prozent Ökostrom

Die Nutzung des optimierten Energieeinkaufs an der Börse ist eine Sache. Daneben hat die WBL im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsengagements entschieden, ab sofort nur noch 100 % Ökostrom aus regenerativen Energien zu beziehen. „Die enge Marktbeobachtung hat uns gezeigt, dass die Kosten für Ökostrom nur unwesentlich höher sind als bei der Nutzung von klassischem Graustrom“, so Andreas Veit. Durch den günstigen Energieeinkauf spüren unsere Kunden den Mehrpreis für Ökostrom in der Regel gar nicht. Wir finden, dass Nachhaltigkeit und Umweltschutz diesen – für jeden einzelnen geringfügigen Beitrag – wert sein sollten.

Nach beiderseitigem Bekunden funktionieren konstruktive Zusammenarbeit und enge Abstimmung der Partner ausgezeichnet. Andreas Veit: „Wir finden es toll, dass die SWLB uns dieses Angebot gemacht hat. Wir erhalten regelmäßig Reportings für Gas und Strom, die frühzeitig Tendenzen der Preisentwicklung erkennen lassen. Auf dieser Basis stimmen wir jeden weiteren Schritt miteinander ab.“

„Auch für uns ist diese Kooperation sehr wertvoll“, bekräftigt SWLB-Chef Christian Schneider. „Wir lernen unter anderem Neues über das Verbraucherverhalten. Durch den stetigen Austausch können sich beide Partner erhebliche Kompetenzen aufbauen. Die Erfahrungen aus dem Jahr 2019 sind sehr gut.“

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März 2020

Der neue HALLO Nachbarn ist da!

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20.02.2020

Fortbildungszertifikat 2019

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Februar 2020

Ehrenamtlicher Frühjahrsputz für Ludwigsburg

In der Woche vom 09.03. bis 14.03.2020 findet wieder die Frühjahrsputzwoche im Kreis Ludwigsburg statt. Seien Sie dabei! Unterstützen auch Sie die Stadt die Straßen, Grünflächen und Kinderspielplätze vom Müll zu befreien.

Sie können sich bei den technischen Diensten anmelden (technischedienste@ludwigsburg.de)

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Februar 2020

Informationsveranstaltung: Rechtsprechungs-Update für Wohnungseigentümer

Ende Januar lud die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) bereits zum vierten Mal Wohnungseigentümer zu einer exklusiven Veranstaltung ein. Die zahlreichen Immobilieneigner, die aus diesem Anlass ins Reithaus im Film- und Medienzentrum kamen, erhielten ein Update zur WEG Rechtsprechung sowie eine Präsentation über das neue Kundenportal HALLO WBL.

Andreas Veit, Vorsitzender Geschäftsführer der WBL, begrüßte die geladenen Gäste, die in der Einladung dazu ermuntert worden waren, weitere Wohnungseigentümer - auch wenn sie nicht Kunden der WBL sind - zur Veranstaltung mitzubringen. „Das Wohnungseigentumsgesetz regelt Rechte, Pflichten und Zuständigkeiten in Wohnungseigentümergemeinschaften und ändert sich ständig wegen neuen Rechtsprechungen“. „Deshalb investieren wir als professionelle Verwalterin von WEGs kontinuierlich in die Weiterbildung und Verstärkung unseres WEG-Teams und geben Eigentümern die Möglichkeit sich bei unserer jährlichen WEG-Veranstaltung über die aktuellen Rechtsprechungen zu erkundigen“, so Andreas Veit.

Nach der Begrüßung stellte WBL-Mitarbeiter Denis Berber das digitale Kundenportal für Wohnungseigentümer vor. Die Abläufe werden dadurch schneller, transparenter und alle Informationen stehen den Eigentümern rund um die Uhr zur Verfügung.

Anschließend gab Rüdiger Fritsch, als Fachanwalt für Miet- und Woh-nungseigentumsrecht, den Eigentümern ein „Update in der WEG-Rechtsprechung“.

Es ging um Nutzungsvarianten des Sondereigentums, um konkurrierende Rechte von Mietern und Eigentümern oder um den Verantwortungsbereich der Hausverwaltung.
Sind Beschlüsse der Eigentümerversammlung für den Mieter bindend? Kann ein Mieter mehr Rechte haben als sein Vermieter? Was gehört zum Gemeinschaftseigentum? Kann ein Eigentümer die Nachrüstung einer E-Ladesäule verlangen? Wer darf den Eigentümer bei Versamm-lungen vertreten? Mithilfe anschaulicher Fallbeispiele erklärte der Fachanwalt verständlich und humorvoll komplexe Sachverhalte und sparte nicht mit nützlichen Tipps für Wohnungseigentümer, eventuellen Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen. Auch auf den vorliegenden Referentenentwurf für die Neufassung des seit 1951 geltenden WEG-Gesetzes ging Rüdiger Fritsche ein. „Folgt man dem Entwurf, wird es für Eigentümer und Verwalter nicht leichter. Es gibt noch viel Optimierungsbedarf, bevor das neue Gesetz 2021 in Kraft treten soll.“

Beim anschließenden Abendimbiss im Reithaus-Foyer standen neben dem Fachanwalt auch zahlreiche Mitarbeiter der WEG-Abteilung den Gästen Rede und Antwort zu ihren Fragen.

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09.12.2019

Letzter Blick in die Jägerhofkaserne - zog rund 1000 begeisterte Besucher an

Am vergangenen Samstag lud die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) alle Bürgerinnen und Bürger ein, die imposante und historische Jägerhofkaserne vor dem teilweisen Rückbau nochmal zu besichtigen.

Bei einer warmen Kartoffelsuppe und einem heißen Glühwein, konnten die Besucher im ehemaligen DRK Gebäude die Geschichte der Jägerhofkaserne auf Tafeln vom Garnisonmuseum Ludwigsburg und Bilder bestaunen. Die Zeitzeugen einer langen Ära Herr Claus Bittner Obersteutnant a.D. und Herr Klaus Behlert, Oberstleutnant a.D. hielten über Ihre Stationierung in der Jägerhofkaserne spannende und fesselnde Vorträge. Es fanden persönliche Gespräche unter den Zeitzeugen und Interessierten statt.
Auch die Begehung der Kaserne und deren Areal schien für viele Bürgerinnen und Bürger bisher ein unbekanntes Terrain oder ein Erinnerungsort zu sein. Ein weiteres Ereignis war der Weg durch unterirdische, lange und dunkle Gänge bis hinein in den ehemaligen Luftschutzbunker.
Mit viel Herzblut erläutert Claus Bittner im Schutzraum 1 des Luftschutzbunkers die Lüftungsanlage.

Auch der Siegerentwurf des Architekturbüros Hähnig Gemmeke aus Tübingen aus einem 2017 durchgeführten städtebaulichen Wettbewerb wurde für die Öffentlichkeit ausgestellt. Dieser sieht vor, dass die historischen Mannschaftsgebäude aus den Jahren 1894 - 1903 erhalten blei-ben und die unter Putz versteckte Ziegelfassade möglichst wieder sicht-bar wird. Ganz unter dem Motto „Historie und Moderne bilden eine neue Einheit“.
„Denn wir möchten unter weitgehender Erhaltung der historischen Bau-substanz aus dem 19. Jahrhundert hier ein attraktives, lebendiges Areal mit Wohnbebauung und Gewerbeflächen mitten in der Stadt realisieren und richtungsweisende Impulse in die Zukunft setzen“, so Andreas Veit, Vorsitzender der Geschäftsführung der WBL.

Insgesamt entstehen auf dem Areal 149 neue Wohnungen, davon 70 öffentlich geförderte Mietwohnungen. Die Wohnbaufläche wird rund 9.000 m² betragen. „Wir werden außerdem für eine gute soziale Durchmischung des Quartiers sorgen“, so Andreas Veit. „Ca. 73 % der Fläche ist für Wohnen bestimmt“, ergänzt der WBL-Prokurist und Leiter des Projektmanagements Achim Eckstein. Neben Flächen für Büros sind auch eine Kita und ein Tages Café vorgesehen. „Die Planungen laufen auf Hochtouren und es freut uns, dass heute so viele Besucherinnen und Besucher nochmal die Chance genutzt haben, die Jägerhofkaserne zu besichtigen“, sagt Eckstein.

Mit dem Rückbau der nicht historischen Bestandsgebäude soll Anfang 2020 begonnen werden. Läuft alles planmäßig, rechnet die WBL mit einer Gesamtfertigstellung Ende 2023.

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06.12.2019

Alljährliche Sachspende der Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH für die LudwigsTafel e.V.

Die Tafel-Arbeit basiert auf Spenden. Die Tafel-Arbeit wäre nicht möglich, ohne den zur Verfügung gestellten Lebensmitteln, finanziellen Zuwendungen und ehrenamtliche Unterstützung. Deshalb übergab die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) eine Warenspende im Wert von 5.000 Euro an die LudwigsTafel e.V.

„Da der Verein von Spendengeldern keine Waren kaufen darf, der Bedarf an frischen Lebensmitteln meist durch den Einzelhandel abgedeckt wird, möchten wir auch dieses Jahr wieder die wichtige Arbeit der LudwigsTafel e.V. mit lang haltbaren Waren und Lebensmitteln unterstützen“, so WBL-Geschäftsführer Andreas Veit.

„Mit der Spende werden auch die Ausgabenstellen der LudwigsTafel e.V. wie immer großzügig unterstützt“, ergänzt Konrad Seigfried.

„Das große WBL-Warenpaket ermöglicht uns vor Weihnachten eine größere Abgabe. Verschiedenste Konserven, Mehl, Müsli, Kaffee, Essig, Öl, Brotaufstrichen, Schokoladen-Weihnachtsmännern sowie Waren für die Kleinsten wie z.B. Windeln bereichern unser Angebot und wir können den Bedürfti-gen damit eine große Freude machen“, freute sich Anne Schneider-Müller, Geschäftsführerin der LudwigsTafel e.V. sowie Horst Krank, Vorsitzender.

Die LudwigsTafel e.V. ist ein anerkannter, gemeinnütziger und mildtätiger Verein und bietet im Bereich der Versorgung mit Lebensmitteln, Hilfe für Bedürftige an - vorrangig in Ludwigsburg und Kornwestheim. In den vier Ausgabestellen der LudwigsTafel e.V. werden Lebensmittel ausgegeben, die z. B. von Geschäf-ten, Bäckereien, Märkten oder Landwirten kostenlos abgegeben werden. Zu einem Symbolbetrag wird die einwandfreie Ware im Laden an Bedürftige mit Berechtigungskarte verteilt. Zudem kann man bei diversen Mittagstischen ein warmes Essen zu sich nehmen. Die LudwigsTafel e.V. erhält neben dem Mietkostenzuschuss der Stadt Ludwigsburg keinerlei staatliche Zuschüsse und finanziert sich aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und dem Erlös aus der Abgabe der Lebensmittel. Mehr Informationen unter: www.ludwigstafel.de

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