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Februar 2017

Informativer Informationsabend für die Wohnungseigentümer der Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH

Ende Februar veranstaltete die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) zum zweiten Mal einen kostenfreien Informationsabend für Wohnungseigentümer. Eingeladen waren Eigentümer, deren Wohnungen die WBL gemäß Wohnungseigentumsgesetz (WEG) verwaltet. Jeder Kunde durfte auch einen weiteren interessierten Wohnungseigentümer mitbringen. Über 170 Besucher folgten der Einladung ins Reithaus.

Nach der offiziellen Begrüßung durch WBL-Geschäftsführer Andreas Veit und WEG Verwalter Matthias Priebe, referierte im Anschluss Rechtsanwalt Stephan Volpp über die Abgrenzung von Sonder- und Gemeinschaftseigentum und die damit verbundenen Zuständigkeiten und Aufgaben. Als Fachanwalt für Miet- und Eigentumsrecht sowie Justiziar des Verbandes der Immobilienverwalter Baden-Württemberg e.V. gab Stephan Volpp darüber hinaus einen aufschlussreichen Einblick in die aktuelle WEG-Rechtsprechung. Es entstand eine Rege und informative Diskussion mit den Teilnehmern.

Beim abschließenden Abendimbiss im Foyer des Reithauses standen der Anwalt und das WBL-Team den Gästen für Fragen zu Verfügung. Die mit vielen nützlichen Informationen gespickte Veranstaltung für Wohnungsbesitzer fand großen Anklang bei den Besuchern.

Januar 2017

Wohnungsbau Ludwigsburg startet Wohnbauoffensive

Die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) reagiert auf die starke Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und startet in 2017 eine Wohnbauoffensive.

Wie die beiden Geschäftsführer Andreas Veit und Konrad Seigfried mitteilen, erfolgt in diesem Jahr der Baubeginn für insgesamt 165 neue Wohnungen. Diese entstehen in der Abelstraße, Carephillystraße am Sonnenberg, Marbacher Straße, Heinrich-Schweitzer-Straße und im Neubaugebiet Muldenäcker. Hierzu investiert die WBL fast 35 Millionen Euro.

Von den insgesamt 165 neuen Wohnungen stehen 147 als Mietwohnungen zur Verfügung, davon gehören wiederum 83 zum Segment der preisgünstigen Mietwohnungen. Diese teilen sich auf in 34 Wohnungen, die nach dem Landeswohnraumförderprogramm sozial schwachen Haushalten zur Verfügung stehen und weiteren 49 Mietwohnungen die nach dem von der WBL entwickelten Fair-Wohnen-Modell vermietet werden.

Die WBL vermietet in ihrem Fair-Wohnen-Modell eigenfinanzierte Wohnungen preisgedämpft an Erwerbshaushalte mit geringem bis mittleren Einkommen. Lediglich 18 Wohnungen werden als Eigentumswohnungen errichtet und verkauft. „Wir benötigen die Verkaufserlöse zur Querfinanzierung der preisreduzierten Mietwohnungen“ so der Vorsitzende der Geschäftsführung Andreas Veit. „Aufgrund der exorbitant gestiegenen Bau- und Baunebenkosten sowie der gesetzlichen Auflagen ist preisgünstiger Wohnungsbau ohne Zuschuss nicht mehr möglich“ sagt Veit.

Acht neue Wohnungen entstehen durch Aufstockungen an Bestandsgebäuden. „So entsteht neuer Wohnraum ohne zusätzlichen Flächenverbrauch, der sich schnell und preisgünstig realisieren lässt“ meint Konrad Seigfried. „Ein Modell, das auch für andere Wohnungsbaugesellschaften interessant sein könnte. Weitere Aufstockungen im Bestand sind durch die begrenzten baurechtlichen Vorgaben derzeit leider nicht möglich“ ergänzt der WBL-Geschäftsführer.

Planungen für weitere rd. 600 Wohnungen, davon überwiegend Mietwohnungen in Grünbühl-West und der Jägerhofkaserne laufen auf Hochtouren. „Hier hoffen wir, bereits in 2018 mit der Realisierung beginnen zu können“, erklärt Andreas Veit.

Die beiden Geschäftsführer Andreas Veit und Konrad Seigfried setzen auch darauf, dass in den projektierten Neubau-Gebieten Fuchshof und Schauinsland zügig weiteres Bauland entsteht, um auch hier preisreduzierten Mietwohnraum realisieren zu können.

Die Wohnungsbau Ludwigsburg stellt bereits heute 2.300 Mietwohnungen, darunter über 700 für den sozialen Bedarf zur Verfügung. „Diese reichen aber bei weitem nicht aus, um der starken Nachfrage ein ausreichendes Angebot zur Verfügung zu stellen, so Seigfried. „Auch bei dringenden Wohnungsnotfällen kommt es aufgrund der stark rückläufigen Fluktuation mittlerweile zu langen Wartezeiten, bis eine geeignete Wohnung frei wird“.

„Wir spüren aufgrund dieser langen Wartezeiten auf eine angemessene und bezahlbare Mietwohnung, dass der soziale Friede ins Wanken gerät“, sagt Seigfried. Die Menschen haben den Eindruck, dass sich nur noch vermögende Haushalte den angebotenen Wohnraum leisten können. „Um so wichtiger ist es, dass wir durch unsere Bauvorhaben mit neuen und preisgedämpften Wohnraum auf die angespannte Marktsituation reagieren können“, freut sich Andreas Veit.